Welcher PA-Studiengang passt zu mir? Der neue PA Hochschulfinder ist online

Die Studienlandschaft für Physician Assistants in Deutschland wächst und wird gleichzeitig vielfältiger. Inzwischen unterscheiden sich die Angebote nicht mehr nur nach Hochschule und Standort. Studieninteressierte müssen sich unter anderem zwischen Bachelor- und Masterstudiengängen, Vollzeit- und berufsbegleitenden Modellen sowie Studiengängen mit oder ohne vorausgesetzte medizinische Ausbildung entscheiden.

Hinzu kommen Unterschiede bei Studiengebühren, Praxisphasen, Zulassungsvoraussetzungen oder der praktischen Ausbildung. Nicht jeder Studiengang ist gleich aufgebaut und nicht jedes Studienmodell eignet sich für jeden Studieninteressierten.

Genau hier setzt der neue PA Hochschulfinder an. Statt lediglich alle Hochschulen aufzulisten, beginnt die Suche bei den persönlichen Voraussetzungen der Studieninteressierten. Aktuell sind 29 Hochschulen mit insgesamt 41 verschiedenen PA-Studiengängen erfasst. Diese können gezielt gefiltert, gespeichert und miteinander verglichen werden.

Vier Fragen als Ausgangspunkt

Am Anfang steht nicht die Frage „Welche Hochschulen gibt es?“, sondern: Welches Studienangebot könnte zu meiner persönlichen Situation passen?

Dafür fragt der Hochschulfinder zunächst vier grundlegende Kriterien ab:

  • Bachelor oder Master?
  • Ist bereits eine medizinische Vorausbildung vorhanden?
  • Staatliche oder private Hochschule?
  • Wo soll das Studium stattfinden?

Aus diesen Angaben entsteht eine erste Auswahl passender Studienangebote.

Ein wesentlicher Unterschied zum bisherigen Hochschulfinder: Betrachtet werden nicht mehr ausschließlich Hochschulen als Ganzes, sondern die einzelnen Studiengänge und Studienmodelle.

Das ist relevant, weil eine Hochschule beispielsweise unterschiedliche PA-Studiengänge anbieten kann – etwa in Vollzeit und berufsbegleitend oder für unterschiedliche Zugangsvoraussetzungen. Auch Bachelor- und Masterangebote werden getrennt voneinander dargestellt.

Welche Kriterien sind bei der Studienwahl wichtig?

Nach der ersten Auswahl lässt sich die Suche weiter verfeinern. Neben klassischen Kriterien wie Standort und Studiengebühren berücksichtigt der Hochschulfinder auch Merkmale, die einen genaueren Blick auf die Struktur und praktische Ausgestaltung des Studiums ermöglichen.

Gefiltert werden kann unter anderem nach:

  • Vollzeit oder berufsbegleitend
  • Präsenz- oder Hybridstudium
  • Studiengebühren
  • Studienbeginn im Sommer- oder Wintersemester
  • erforderlicher medizinischer Vorausbildung
  • vorhandenem oder durch die Hochschule vermitteltem Praxispartner
  • Eignungs- oder Äquivalenzprüfung
  • Numerus Clausus
  • digitalem Logbuch
  • hochschuleigenem SkillsLab
  • OSCE-Prüfungen
  • Beginn beziehungsweise Erfahrung des Studienangebots

Gerade bei den letzten Punkten lohnt sich für Studieninteressierte ein genauerer Blick.

Ein digitales Logbuch ermöglicht es, praktische Tätigkeiten und Kompetenznachweise während des Studiums digital zu dokumentieren. In einem SkillsLab können Studierende klinisch-praktische Fertigkeiten in einer geschützten und möglichst realitätsnahen Umgebung trainieren.

OSCE-Prüfungen (Objective Structured Clinical Examination) wiederum prüfen praktische und kommunikative Kompetenzen anhand standardisierter Prüfungsstationen. Eine Äquivalenzprüfung kann relevant werden, wenn bereits vorhandene Qualifikationen oder Ausbildungsinhalte für den Zugang beziehungsweise die Anrechnung im Studium berücksichtigt werden sollen.

Damit lassen sich Studiengänge nicht nur danach vergleichen, wo und zu welchem Preis studiert werden kann, sondern auch danach, wie das Studium konkret aufgebaut ist.

Studiengänge direkt miteinander vergleichen

Wer mehrere interessante Angebote gefunden hat, kann diese zunächst als Favoriten speichern. Dafür ist keine Registrierung notwendig; die Auswahl wird lokal im Browser gespeichert.

Bis zu drei Studiengänge können anschließend direkt miteinander verglichen werden. So lassen sich beispielsweise Studiendauer, Gebühren, Studienform oder Zulassungsvoraussetzungen nebeneinander betrachten.

Die Suchergebnisse können außerdem als Liste oder auf einer Karte angezeigt und unter anderem nach Name, Preis oder Aktualität sortiert werden.

Auch der aktuelle Status eines Studiengangs wird berücksichtigt: Geplante Angebote oder Studiengänge, die derzeit keine neuen Studierenden aufnehmen, werden entsprechend gekennzeichnet. Dadurch soll schneller erkennbar sein, welche Angebote aktuell tatsächlich für eine Bewerbung infrage kommen.

Die wichtigsten Informationen auf einen Blick

Wer einen Studiengang auswählt, findet auf der jeweiligen Detailseite die wichtigsten Informationen gebündelt. Abhängig von den Angaben der Hochschule gehören dazu beispielsweise:

  • Abschluss und Studiendauer
  • Studienmodell
  • Studiengebühren
  • Studienstandorte
  • Datum der letzten Aktualisierung

Bei teilnehmenden Hochschulen können Studieninteressierte außerdem direkt über den Hochschulfinder kostenlos und unverbindlich Informationsmaterial anfordern oder ihr Interesse an einem Studienplatz übermitteln. Die weiterführenden Informationen werden anschließend von der jeweiligen Hochschule bereitgestellt.

Was unterscheidet den neuen vom bisherigen Hochschulfinder?

Der bisherige PA Hochschulfinder konzentrierte sich vor allem darauf, einen Überblick über die vorhandenen Hochschulen zu geben. Gefiltert werden konnte anhand einiger grundlegender Kriterien wie Trägerschaft, Vorausbildung, Standort und Studiengebühren.

Mit der wachsenden Zahl und Vielfalt der Studienangebote reicht diese Betrachtung zunehmend nicht mehr aus.

Der neue Hochschulfinder setzt deshalb stärker beim konkreten Studiengang an. Bachelor- und Masterangebote werden getrennt dargestellt, unterschiedliche Studienmodelle einer Hochschule können einzeln betrachtet und wesentlich mehr Kriterien berücksichtigt werden.

Neu hinzugekommen sind außerdem die Favoritenfunktion, der direkte Vergleich von bis zu drei Studiengängen, eine Kartenansicht sowie ausführlichere Detailseiten.

Aus einer Übersicht über Hochschulen wird damit ein Werkzeug, mit dem Studieninteressierte die PA-Studienlandschaft systematischer auf die eigene Situation eingrenzen können.

Die Studienwahl sollte zur eigenen Ausgangssituation passen

Welcher PA-Studiengang der richtige ist, lässt sich nicht pauschal beantworten. Für jemanden mit abgeschlossener medizinischer Berufsausbildung können andere Angebote infrage kommen als für Abiturientinnen und Abiturienten ohne vorherige Ausbildung. Wer bereits berufstätig ist, setzt möglicherweise andere Prioritäten als jemand, der ein Vollzeitstudium beginnen möchte.

Auch Faktoren wie Studiengebühren, Entfernung zum Studienort, Praxispartner, Studienorganisation und die praktische Ausgestaltung des Studiums können bei der Entscheidung eine wichtige Rolle spielen.

Der neue PA Hochschulfinder soll deshalb nicht den einen „besten“ Studiengang bestimmen. Vielmehr soll er dabei helfen, aus der wachsenden Zahl an Angeboten diejenigen herauszufiltern, die zu den eigenen Voraussetzungen und Vorstellungen passen – und sie anschließend auf einer gemeinsamen Grundlage miteinander zu vergleichen.

Alle Angaben im Hochschulfinder werden regelmäßig aktualisiert, erfolgen jedoch ohne Gewähr. Da sich Zulassungsvoraussetzungen, Bewerbungsfristen und Studienmodelle ändern können, sollten die Angaben vor einer Bewerbung zusätzlich auf den offiziellen Seiten der jeweiligen Hochschule geprüft werden.

Ihr wollt herausfinden, welcher PA-Studiengang zu Euch passt? → Zum neuen PA Hochschulfinder

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere interessante Beiträge

Auf der Suche nach dem passenden Job?

Finde auf Deutschlands größtem Physician Assistant Stellenportal Deinen Traumjob!

Für den PA Newsletter anmelden

Keine Neuigkeiten rund um den Physician Assistant verpassen

Cookie Consent Banner von Real Cookie Banner