DGPA beschließt Beitragserhöhung: Mitgliedsbeiträge steigen deutlich ab Ende Februar 2026

Die Deutsche Gesellschaft für Physician Assistants (DGPA) hat im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung offenbar eine deutliche Anpassung ihrer Mitgliedsbeiträge beschlossen. Die Entscheidung fiel wohl in einer online durchgeführten Mitgliederversammlung am Donnerstagabend (19. Februar).

Für viele Physician Assistants und Studierende bedeutet dies eine spürbare Veränderung der jährlichen Mitgliedskosten.

Vermutlich deutliche Beitragserhöhung für Mitglieder und Studierende

Vor der außerordentlichen Mitgliederversammlung waren auf der Website der DGPA folgende Mitgliedsbeiträge ausgewiesen: Ordentliche Mitglieder 90 € pro Jahr, Studierendenmitglieder 30 € pro Jahr.

Inzwischen wurden die Beiträge auf 150 € pro Jahr für ordentliche Mitglieder (Erhöhung um 60 € / +66,7 %) sowie auf 60 € pro Jahr für Studierendenmitglieder (Erhöhung um 30 € / +100 %) angepasst. Dies deutet darauf hin, dass die Mitgliederversammlung die Beitragserhöhung beschlossen hat.

Mit der beschlossenen Beitragserhöhung steigen die Mitgliedskosten für Physician Assistants und Studierende deutlich. Besonders für Studierende bedeutet die Verdopplung des Beitrags eine spürbare Veränderung, während ordentliche Mitglieder künftig rund zwei Drittel mehr als bisher zahlen. Die neuen Beiträge gelten somit wohl ab sofort und werden mit der nächsten regulären Beitragseinzug Ende Februar 2026 eingezogen.

Einordnung: Wachstum der Profession bringt neue Anforderungen

Die Entwicklung ist auch im Kontext des starken Wachstums des Physician-Assistant-Berufs in Deutschland zu sehen. Mit steigenden Absolventenzahlen, zunehmender berufspolitischer Sichtbarkeit und wachsender institutioneller Einbindung entstehen auch für Berufsverbände neue Anforderungen.

Verbände übernehmen zunehmend Aufgaben wie:

  • berufspolitische Interessenvertretung
  • Organisation von Kongressen und Veranstaltungen
  • Entwicklung von Fortbildungsangeboten
  • Kommunikation mit Politik, Institutionen und Öffentlichkeit
  • Unterstützung der strukturellen Etablierung des Berufsbildes

Mit diesem Wachstum steigen gleichzeitig die organisatorischen und finanziellen Anforderungen.

Bereits bei der letzten ordentlichen Mitgliederversammlung im Rahmen des DGPA-Kongresses am 24. August 2025 in Solingen wurden steigende Kosten im Zusammenhang mit Veranstaltungen, Infrastruktur und Verbandsarbeit als zunehmender Faktor benannt.

Ausblick: Mehr Planungssicherheit und Ausbau von Angeboten

Mit der Beitragserhöhung verfolgt die DGPA nach eigener Darstellung mehrere Ziele:

  • Aufbau finanzieller Rücklagen
  • Sicherstellung der langfristigen Handlungsfähigkeit des Verbandes
  • Planbarkeit von Veranstaltungen und Projekten, wie dem PA Kongress
  • Weiterentwicklung von Angeboten wie Workshops und Wissensformaten

Ziel sei es, die Verbandsarbeit langfristig stabil und professionell weiterzuführen.

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