Neue Potenzialanalyse der Bertelsmann Stiftung zeigt erstmals mit konkreten Zahlen: Der gezielte Einsatz von Physician Assistants in Hausarztpraxen kann bis zu 65 Prozent der ärztlichen Arbeitszeit ersetzen und den drohenden Versorgungskollaps abwenden.
Es ist die Studie, auf die die PA-Community gewartet hat. Am 2. März 2026 hat die Bertelsmann Stiftung gemeinsam mit OptiMedis eine umfassende Potenzialanalyse veröffentlicht, die schwarz auf weiß belegt, was viele von uns längst aus dem Praxisalltag wissen: Physician Assistants sind nicht nur eine nette Ergänzung im Praxisteam, sondern ein entscheidender Hebel, um die hausärztliche Versorgung in Deutschland langfristig zu sichern. Der Titel der Studie lautet „Delegation im Praxisteam: Ein starker Hebel für die Sicherung der Versorgung“ und genau das liefert sie: handfeste Daten, die das enorme Potenzial des Berufsbilds Physician Assistant für die ambulante Medizin untermauern. Die Studie zeigt, welches Potenzial in der stärkeren Einbindung qualifizierter Gesundheitsfachberufe liegt und warum eine teamorientierte Aufgabenverteilung eine realistische Antwort auf den drohenden Hausärztemangel sein kann.
Begleitend erscheint das Spotlight Gesundheit „Teamarbeit gegen den Ärztemangel“, das aktuelle Befragungsergebnisse vorstellt und beleuchtet, wie Ärztinnen und Ärzte, Patienten sowie die Bevölkerung eine veränderte Aufgabenteilung bewerten.
Die Ausgangslage: Deutschland steuert auf einen Versorgungsnotstand zu
Die Zahlen sind alarmierend und bilden den Hintergrund der gesamten Bertelsmann Physician Assistant Studie. Rund 5.000 Hausarztsitze sind in Deutschland aktuell unbesetzt – vorwiegend in ländlichen Regionen, zunehmend aber auch in Großstadtteilen. 24 Prozent aller Hausärztinnen und Hausärzte wollen ihre Tätigkeit innerhalb der nächsten fünf Jahre beenden. Die verbleibenden Vollzeit-Mediziner möchten ihre Wochenarbeitszeit von aktuell 47 Stunden um gut zweieinhalb Stunden reduzieren. Und nur vier von zehn jungen Ärztinnen und Ärzten planen überhaupt, künftig in Vollzeit zu arbeiten.
Das BARMER Institut für Gesundheitssystemforschung geht in seinem Basisszenario davon aus, dass sich die Zahl der hausärztlichen Vollzeitäquivalente (VZÄ) bis 2040 um knapp 6.000 auf rund 45.500 verringern wird. Gleichzeitig steigt der Versorgungsbedarf demografisch bedingt um drei Prozent. In einer repräsentativen Civey-Umfrage gehen bereits 76 Prozent der Befragten davon aus, dass es in den kommenden fünf Jahren deutlich schwieriger werden wird, eine Hausarztpraxis zu finden.
Die öffentliche Debatte fokussiert sich bislang vor allem auf eine Forderung: mehr Ärzte ausbilden. Das greift laut der Bertelsmann Studie jedoch zu kurz. Selbst bei sofortiger Ausweitung stehen zusätzliche Kapazitäten frühestens in zwölf bis 15 Jahren zur Verfügung. Die Studie stellt daher die entscheidende Frage: Kann durch den gezielten Einsatz weitergebildeter und akademisierter Praxisassistenzberufe – allen voran des Physician Assistant – die hausärztliche Arbeitszeit effizienter genutzt und damit mehr Versorgungssicherheit erreicht werden?
Was wurde untersucht? Der Aufbau der Bertelsmann Physician Assistant Studie
Die Potenzialanalyse vergleicht zwei sogenannte Innovationspraxen, die bereits systematisch auf Delegation und Teamarbeit setzen, mit drei konventionellen Standardpraxen. Alle Praxen befinden sich in ländlichen Räumen mit hoher Versorgungslast.
Die erste Innovationspraxis ist das MVZ Birkenallee in Papenburg – eine Praxis, die viele in der PA-Szene kennen dürften. Acht Ärzte (vier ärztliche Vollzeitstellen, aufgeteilt auf sieben Personen) arbeiten dort zusammen mit 26 Physician Assistants (davon 14 noch im Studium), was elf PA-Vollzeitstellen entspricht, sowie über 100 MFAs (davon zehn mit NäPA-Weiterbildung, entsprechend drei NäPA-VZÄ) an insgesamt acht Standorten. Als An-Institut der staatlichen Hochschule Anhalt werden am Campus Papenburg 30 Physician Assistants über ein siebensemestriges berufsbegleitendes Studium ausgebildet, die Praxis ist also gleichzeitig praktische Ausbildungsstätte.
Die zweite Innovationspraxis sind die Hausärzte am Spritzenhaus in Baiersbronn im Nordschwarzwald. Diese mittelgroße ländliche Praxis mit 3,6 Arzt-VZÄ setzt auf eine Kombination aus einer PA in Vollzeit, einem PA-Studenten und sechs VERAHs (4,5 VZÄ). Die Praxis basiert auf dem HÄPPI-Konzept des Hausärzteverbands Baden-Württemberg und nutzt intensiv KI-gestützte Dokumentationssysteme und digitale Prozesse.
Dem gegenüber stehen drei konventionelle MVZ-Standardpraxen – ebenfalls ländlich gelegen, mit im Durchschnitt drei ärztlichen VZÄ, ohne PAs und mit nur minimaler Delegation an NäPAs oder VERAHs.
Die Kernergebnisse: 65 Prozent Entlastung durch Physician Assistants
Das zentrale Ergebnis der Bertelsmann Studie ist so klar wie beeindruckend: Physician Assistants und vergleichbare weitergebildete Praxisassistenzberufe können unter ärztlicher Supervision im Schnitt rund 65 Prozent des ansonsten erforderlichen Zeitvolumens von Hausärztinnen und Hausärzten ersetzen. Diese Zahl ergibt sich übereinstimmend aus verschiedenen Berechnungswegen – der Analyse der Versorgungslast, der EBM-basierten Entlastungsrechnung und einer internen Tätigkeitsanalyse.
Konkret bedeutet das: Pro eingesetzter Delegationskraft (PA oder NäPA) ergibt sich eine Entlastung von 0,58 bis 0,69 Arzt-Vollzeitstellen. Oder anders formuliert: Eine Hausarztpraxis mit drei Vollzeitärzten, die zusätzlich einen PA und 1,5 NäPAs einstellt, gewinnt rechnerisch 1,6 Arzt-VZÄ an Kapazität hinzu. Diese Praxis könnte damit zusätzlich zu den bisherigen 3.000 Patientinnen und Patienten weitere 1.600 Menschen versorgen.
Was die Innovationspraxen konkret leisten
Die Zahlen aus den beiden Innovationspraxen sprechen für sich. Im MVZ Birkenallee werden pro Arzt-VZÄ rund 3.200 Patienten pro Quartal versorgt – der bundesweite Durchschnitt liegt bei 916. Das ist fast das 3,5-Fache. Diese enorme Leistungssteigerung lässt sich nicht allein durch höhere ärztliche Produktivität erklären. Sie ist das direkte Ergebnis systematischer Delegation an Physician Assistants und NäPAs.
Die Hausärzte am Spritzenhaus in Baiersbronn erreichen mit 3,6 Arzt-VZÄ rund 1.817 Patienten pro Arzt und Quartal – ebenfalls fast doppelt so viel wie der Bundesdurchschnitt. Die Standardpraxen liegen mit 1.084 Patienten pro Arzt nur knapp über dem nationalen Mittel.
Was Physician Assistants in der Hausarztpraxis konkret übernehmen
Die Studie schlüsselt detailliert auf, in welchen Bereichen Physician Assistants die ärztliche Arbeit entlasten. Die als delegierbar identifizierten Tätigkeiten sind dabei standardisiert, routinenah und in nahezu allen hausärztlichen Praxen vorhanden. Im MVZ Birkenallee zeigt sich folgendes Bild:
In der geriatrischen Versorgung liegt der Delegationsanteil bei rund 60 Prozent. PAs übernehmen hier Assessments und Betreuungskomplexe bei multimorbiden und pflegebedürftigen Patienten. In der Wundversorgung und Kleinchirurgie werden 80 bis 90 Prozent der Tätigkeiten delegiert – einschließlich VAC-Versorgung. Bei der kardiologischen Basisdiagnostik (Belastungs-EKGs, Langzeit-EKGs, Langzeit-RR) liegt der Delegationsanteil bei 80 bis 90 Prozent. Labor und technische Diagnostik werden zu 90 bis 98 Prozent von MFAs und PAs erbracht. Und bei Hausbesuchen und mobiler Versorgung liegt der Delegationsanteil sogar bei 98 Prozent – nahezu alle planbaren Hausbesuche werden von PAs durchgeführt.
Darüber hinaus übernehmen PAs am MVZ Birkenallee umfangreiche zusätzliche Tätigkeiten, die im EBM nicht separat abgebildet sind: Palliativmedizinische Betreuung (80 Prozent PA-Anteil), Infusionstherapien (95 Prozent PA-Anteil), Gesundheitsvorsorgeuntersuchungen (90 Prozent PA-Anteil), Ganganalysen (100 Prozent PA-Anteil) sowie DMP-Herzinsuffizienz-Kontrollen und ADHS-Testungen.
Delegation wirkt quantitativ und qualitativ
Ein besonders spannender Aspekt der Bertelsmann Physician Assistant Studie: Die Delegation wirkt in zwei Dimensionen gleichzeitig. Quantitativ ermöglicht sie eine deutlich höhere Zahl behandelter Patienten pro Arzt. Qualitativ erweitert sie die Versorgungstiefe durch intern erbrachte Leistungen, die in Standardpraxen gar nicht erst angeboten werden – etwa in der Diagnostik, Wundversorgung oder bei geriatrischen Assessments.
Das MVZ Birkenallee erbringt beispielsweise in Kooperation mit Facharztpraxen und unter telemedizinischer Supervision ein erhebliches Maß an fachärztlichen Leistungen, die aufgrund des Hausarztstatus eigentlich nicht KV-abrechnungsfähig sind. PAs führen dabei unter Supervision standardisierte Untersuchungen durch – rheumatologisch, kardiologisch, dermatologisch, pädiatrisch und sogar ophthalmologisch. So können 90 Prozent der Fälle abschließend in der Praxis diagnostiziert und therapiert werden, was die Quote stationärer Einweisungen deutlich vermindert.
Im Vergleich dazu liegen die Standardpraxen beim Delegationsanteil bei lediglich fünf bis zehn Prozent. Sie arbeiten überwiegend arztzentriert und verfügen kaum über PAs oder NäPAs.
Die Simulationsrechnung: Vollversorgung bis 2030 ist möglich
Kapitel drei der Studie wagt eine deutschlandweite Hochrechnung – und die hat es in sich. Die Autorinnen und Autoren nutzen die ermittelte Delegationsquote von 65 Prozent und simulieren, was passieren würde, wenn Physician Assistants und NäPAs schrittweise in der hausärztlichen Versorgung eingesetzt werden.
Das Ergebnis: Bis zum Jahr 2030 kann durch den verstärkten Einsatz von Delegationskräften der errechnete Mehrbedarf an Hausarzt-VZÄ vollständig gedeckt und sogar überschießend kompensiert werden. Ab 2030 ergibt sich rechnerisch sogar ein Überschuss von rund 600 frei gewordenen Hausarzt-Vollzeitäquivalenten, die in prognostizierten Mangel- und Unterversorgungsregionen eingesetzt werden können.
Die Simulation rechnet dabei bewusst konservativ: Der Umsetzungsgrad startet bei nur 15 Prozent im Jahr 2026 und wächst langsam auf 70 Prozent bis 2030. Es wird lediglich eine Einstellungsquote von 25 Prozent der ausgebildeten Kräfte in Hausarztpraxen angenommen. Und die Teilzeitquote der PAs und NäPAs wird mit 0,8 VZÄ veranschlagt. Selbst unter diesen zurückhaltenden Annahmen reicht das Potenzial aus.
An konkreten Zahlen: Bis 2030 ergibt die Simulation einen Bedarf von rund 14.674 PA/NäPA-VZÄ in der hausärztlichen Versorgung. Dem steht ein Potenzial von knapp 18.000 ausgebildeten Kräften gegenüber, die zum Einsatz in Hausarztpraxen zur Verfügung stehen könnten. Die Ausbildungskapazitäten wachsen dabei stetig: Bereits Ende 2024 verfügten laut DHPA 2.454 Personen über einen deutschen Bachelor-Abschluss als Physician Assistant, und die Zahl der PA-Studierenden wächst jährlich um rund 25 Prozent.
Auch die Patienten sind zufrieden
Ein häufiges Gegenargument – Patienten wollen vom Arzt und nicht von einem PA behandelt werden – wird durch die Studie und die begleitende Bevölkerungsbefragung der Bertelsmann Stiftung entkräftet. Für die Bevölkerung zählt vor allem eines: schnell und gut versorgt werden. 69 Prozent wollen in erster Linie eine schnelle Abklärung ihrer Beschwerden – ob das ein Arzt oder qualifiziertes Praxispersonal leistet, ist ihnen nicht wichtig. 80 Prozent wollen vor allem gut behandelt werden, bei kleineren Beschwerden spielt die Berufsgruppe keine Rolle.
Eine Patientenbefragung am MVZ Birkenallee in Papenburg zeigt zudem: Drei Viertel der befragten Patienten hatten bereits Erfahrung mit PA-Versorgung. Von denen, die solche Erfahrungen gemacht haben, gehen 15 Prozent sogar lieber zu einem PA als zu einem Arzt. Für die Patientenzufriedenheit macht es bei den untersuchten Leistungen keinen relevanten Unterschied, ob Ärzte oder qualifiziertes Praxispersonal wie PAs oder MFAs die Versorgung übernehmen. In einigen Bereichen fällt die Zufriedenheit bei PA-Versorgung sogar tendenziell leicht höher aus.
Auch die Hausärzte wünschen sich mehr Delegation
Die repräsentative Befragung von 3.687 Hausärztinnen und Hausärzten, die die Bertelsmann Stiftung im Rahmen der Studie durchführen ließ, zeigt ein klares Bild: Eine deutliche Mehrheit sieht großes Entlastungspotenzial durch die verstärkte Übertragung von Aufgaben an andere Berufsgruppen. 72 Prozent schätzen dieses Potenzial als „groß“ oder „sehr groß“ ein. Ebenfalls eine Mehrheit von 74 Prozent stimmt dem Grundsatz zu, dass künftig stärker das Prinzip „Wer kann, der darf“ gelten sollte – also: Wer für eine Versorgungsaufgabe qualifiziert ist, sollte sie auch eigenständig übernehmen dürfen, unabhängig von der Berufsgruppe.
Die Akzeptanz des PA-Berufsbilds in der Ärzteschaft ist ebenfalls hoch: Laut einer Umfrage der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein sind 76 Prozent der antwortenden Ärzte positiv zum PA-Berufsbild orientiert, 19 Prozent beschäftigen bereits einen PA und 67 Prozent können sich eine künftige Zusammenarbeit vorstellen.
Herausforderungen und was sich ändern muss
Die Bertelsmann Physician Assistant Studie benennt auch die Hürden, die dem breitflächigen Einsatz von PAs noch im Weg stehen. Zentrale Herausforderungen sind die rechtliche Unsicherheit bei der Delegation und damit verbundene Haftungsfragen, die uneinheitliche Refinanzierung der PA-Stellen über KV-Abrechnungen und Selektivverträge sowie die heterogenen Ausbildungsinhalte an den mittlerweile über 26 Hochschulen.
Die Autoren formulieren klare Empfehlungen: Der Gesetzgeber und die Vertragspartner sollen die Strukturen des Gesundheitswesens in Richtung Teamversorgung anpassen. In Bedarfsregionen sollen Zulassungsausschüsse Primärversorgungszentren mit Beschäftigung von PAs bei der Hausarztsitzvergabe bevorzugen. Die Vergütungsstrukturen sollen auf die Teamleistung ausgerichtet werden – weg vom rein arztzentrierten Modell, hin zum Praxis-Patienten-Modell. Und der Gesetzgeber soll zusammen mit der Bundesärztekammer eine höhere Rechts- und Haftungssicherheit für die erleichterte Nutzung der telemedizinischen Hinzuziehung schaffen.
Besonders relevant für die PA-Community: Die Studie empfiehlt explizit die Erstellung eines Leitfadens sowie eines Organisations- und Ablaufmodells für den Einsatz von Physician Assistants in der Praxis. Ergänzend sollen spezifische Fortbildungsangebote entwickelt werden. Damit greift die Bertelsmann Stiftung eine zentrale Forderung auf, die auch im Positionspapier der Bundesärztekammer (BÄK) vom April 2025, das unter Mitwirkung der DGPA erarbeitet wurde, bereits formuliert worden war.
Was diese Studie für den Physician Assistant Beruf bedeutet
Die Bertelsmann Physician Assistant Studie ist ein Meilenstein. Erstmals wird mit einer solchen Datentiefe und methodischen Sorgfalt belegt, was der PA-Einsatz in der hausärztlichen Versorgung konkret leisten kann. Es geht nicht mehr um Pilotprojekte und Einzelfälle, sondern um eine belastbare Potenzialanalyse mit deutschlandweiter Simulationsrechnung.
Die Botschaft ist unmissverständlich: Deutschland muss sich nicht zwischen „mehr Ärzte“ und „bessere Arbeitsteilung“ entscheiden. Beides ist nötig, aber die Arbeitsteilung wirkt schneller. Physician Assistants stehen bereits heute in wachsender Zahl zur Verfügung, die Ausbildungskapazitäten wachsen, und die Nachfrage auf dem Arbeitsmarkt ist hoch. Was jetzt gebraucht wird, sind die richtigen Rahmenbedingungen – rechtlich, finanziell und organisatorisch.
Die vollständige Studie „Delegation im Praxisteam: Ein starker Hebel für die Sicherung der Versorgung“ sowie das begleitende Spotlight Gesundheit „Teamarbeit gegen den Ärztemangel“ können kostenlos auf der Website der Bertelsmann Stiftung heruntergeladen werden.
Sie möchten mehr über den Einsatz von Physician Assistants in Praxen erfahren?
Alles zum Physician Assistant in der ambulanten Versorgung kompakt zusammengefasst. Lesen Sie die wichtigsten Punkte über den Physician Assistant, dessen Aufgabenspektrum, die finanziellen Aspekte und erfahren Sie in Rechenbeispielen Möglichkeiten der Refinanzierung.